Aktuelles
06.02.2015, 12:26 Uhr
 
Keine Aufnahme von Windenergieanlagen und Sandabbauflächen in das Landesraumordnungsentwicklungsprogramm
Beschlussvorschlag:
Der Kreistag des Landkreises Rostock fordert die Landesregierung auf, vor den
Stränden unserer Fremdenverkehrsgemeinden keine marinen Vorranggebiete für
Windenergieanlagen und Flächen für den Sandabbau in die Fortschreibung des
Landesraumordnungsentwicklungsplanes aufzunehmen.
Begründung:
Die Fortschreibung sieht laut 1.Stufe der Beteiligung die Möglichkeit der Errichtung von Windenergieanlagen in einer Entfernung von ca.6 km zu den Stränden von Kühlungsborn, Rerik, Nienhagen und Graal-Müritz vor. Diese Anlagen in der Höhe von 150 m führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Fremdenverkehrs. Das Versperren der Sicht auf die freie Ostsee unmittelbar vor den Stränden stört die Ferienfreude erheblich und führt zu einem Ausbleiben von Besuchern in Zukunft. Das haben bereits Interviews mit vielen Urlaubern ergeben: "Dann kommen wir nicht wieder!" hieß es fast ausnahmslos. Dieses Vorhaben schadet also unserer Urlaubsregion in hohem Maße. Die Nähe der geplanten Windräder schreckt die Menschen ab. Der beabsichtigte Abstand von 6 km benachteiligt unsere Urlaubsregion gegenüber anderen Küsten erheblich. So sollen nach Medienberichten Windräder vor Rügen einen Abstand von 60 km haben. Darüber hinaus geraten die hohen Investitionen in die Urlaubseinrichtungen und die Infrastruktur unserer Ferienorte und viele Arbeitsplätze in Gefahr.
Auch die unmittelbar vor der Küste beabsichtigten Sandabbauflächen schaden dem Fremdenverkehr. Wenn von diesen Sandbänken der Sand nicht mehr an den Strand geschwemmt wird, wird dieser immer steiniger. Die Meeresströmung zieht unmittelbar an der Küste entlang und nimmt viel von dem Strandsand nach Osten mit. Diesem Sanddrift kann nur entgegen gewirkt werden, wenn durch die
Frühjahrswinde oder -stürme wieder Sand von den Bänken draußen zugeführt wird. Wird der Sand dort zur industriellen Verarbeitung abgebaut, geht er für die
Wiederauffüllung unserer Strände verloren.

gez. Ibold
CDU-Fraktionsvorsitzender
Landkreis Rostock
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